Der Kragenhai lebt am Boden der Tiefsee (Bathyal) an den Kontinental- und Inselhaengen, gewoehnlich in einer Tiefe zwischen 120 und 1280 Metern. Seine Nahrung besteht, soweit bekannt, hauptsaechlich aus Tintenfischen und anderen Kopffuessern
3. Blobfisch
Psychrolutes phrictus (auch Blobfisch genannt) gehört zu den Dickkopf-Groppen (Psychrolutidae). Die bodenbewohnenden Fische leben in Tiefen von 800 bis 2800 Metern im noerdlichen Pazifik von Japan, über die Beringstrasse bis nach Kalifornien.
4. Seewolf
Die Seewoelfe (Anarhichadidae), auch Steinbeißer, Karbonadenfisch, Wolfsfisch, Austernfisch oder Katfisch genannt, stellen eine Familie innerhalb der Ordnung der Barschartigen (Perciformes) dar. Es sind meeresbewohnende, am Grund lebende Fische, die eine Gesamtlaenge von etwa 1,5 Meter erreichen koennen.
Ihr Gewicht kann bis zu 24 kg betragen. Die Tiere kommen in 1 bis 500 m Tiefe auf meist felsigem Grund vor, wo sich zahlreiche Versteckmoeglichkeiten für sie bieten. Verbreitungsgebiet sind die kalten Gewaesser des Nordatlantik.
5. Grenadier
Die 285 Arten der Grenadiere (Macrouridae) oder Rattenschwaenze gehören zu 38 Gattungen. Sie leben in allen Weltmeeren in Tiefen von 200 bis 6000 Metern, meist pelagisch, aber nah über dem Bodengrund. Von ihrer Anzahl stellen die Grenadiere 15 % der Tiefseefische.
6. Neunauge
Neunaugen (Petromyzontidae) sind fischaehnliche, stammesgeschichtlich sehr primitive Vertreter der Wirbeltiere (Vertebrata). Seit 500 Millionen Jahren hat sich dieses lebende Fossil kaum verändert. Es hat einen aalartigen, langgestreckten Körper, der mit einem flossenartigen Rücken- und Schwanzsaum besetzt ist. Neunaugen fanden und finden auch in der Kueche Verwendung, wo sie als Lampreten ähnlich wie Aal zubereitet wurden.
7. Riesenhai
Der Riesenhai (Cetorhinus maximus) ist nach dem Walhai der zweitgroesste bekannte Fisch der Erde. Er erreicht eine Koerperlaenge von bis zu zehn Metern und dabei ein Gewicht von rund vier Tonnen. Berichte über groessere Exemplare mit bis zu zwoelf oder fuenfzehn Metern Laenge konnten bisher nicht bestaetigt werden. Tiere mit weniger als drei Metern sind ausgesprochen selten. Der kleinste je gefangene Riesenhai war 1,7 Meter lang. Wie der Walhai ernaehrt sich auch der Riesenhai von Plankton. Im Gegensatz zum Walhai aber, der das Wasser einsaugt und durch seine Kiemen filtriert, schwimmt der Riesenhai mit geoeffnetem Maul und lässt so das Wasser durch die Kiemen stroemen. Mit dieser Methode ist er in der Lage, rund 2000 Tonnen Wasser in der Stunde zu filtern.
8. Koboldhai
Der Koboldhai oder auch Goblinhai (Mitsukurina owstoni) ist die einzige Art der Familie Mitsukurinidae und gehört zur Ordnung der Makrelenhaiartigen (Lamniformes). Koboldhaie tragen am Kopf ein paddelfoermiges Rostrum und haben deshalb den zweiten deutschen Namen Nasenhai. Sie werden bis zu 3,85 Meter lang. Ihr Koerper ist weich und schwabbelig, die Augen sehr klein, ohne Nickhaut, die Zaehne sind sehr lang und sitzen an ausfahrbaren Kiefern. Am 6. Februar 2007 fingen japanische Fischer einen Koboldhai, der an die Wasseroberflaeche gelangt war; das Tier wurde sofort in ein Meeresaquarium gebracht, überlebte dort jedoch nur 2 Tage aufgrund des veraenderten Wasserdrucks.